German Open

Vom 19. Mai bis 21. Mai 2018 - SCL

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Ausschreibung.

Startgeld: 85 Euro

Erster Start: Samstag, 13 Uhr

Meldeschluss: 07. Mai 2018

Ranglistenfaktor: 1.4

Adresse:

Segelclub Lembruch e.V.
Am Schotring 8
49448 Hüde

 

 

 

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Ergebnisse

Platz Boot Steuermann Vorschoter
1 1 LUX,GER,GER Frank Budde Yasmine Freigang
2 1332 NED Hylke Sasse Heike den Blaauwen
3 407 GER Thorsten Willemsen Stephanie Tauchert
4 381 GER Norbert Riffeler Gudrun Korsmeier-Riffeler
5 388 GER Daniel Krause Simone Kramer
6 380 GER Michael Korsmeier Gregor Müller
7 341 GER Bernd Hater Paula Scharf
8 368 GER Matthias Riffeler Justus Rüthing
9 361 GER Moritz Langschädel Paul Doczyck
10 347 GER Olaf Rüthing Leonie Höer
11 288 GER Nils Kuhlmann Daniel Kossack
12 435 GER Nils Rüthing Vera Rüthing
13 364 GER Jonas Jathe Lars Eversmeyer
14 279 GER Christina Düppmann Meike Baumgart
15 277 GER Lutz Halfen Cedric Halfen
16 312 GER John Abert Eileen Abert
17 379 GER Stephan Richtermeier Nils Richtermeier
18 385 GER Jessika Stiefken Malte Zugermeier
19 378 GER Pascal Moritz Milena Cofala
20 1387 NED Pieter Kok Duuk ten Hove

Ergebnisse als PDF herunterladen.

 

Hier die Fotos vom langen Wochenende: Fotos der German Open 2018. Vielen Dank an Nora fürs Fotografieren und zur Verfügung stellen.

Auf zum Dümmer zur FJ German Open 2018

So eine ... Scheiße ....

Bei super Wetter machten wir uns auf zum Dümmer und darauf gespannt was uns erwartete. Die Befürchtung war eingetreten. Der gesamte Campingplatz, der Kahn, das letzte Clubhaus, alles war weg. Eine riesige Baustelle tat sich auf. Aber auf den SCL war wie immer Verlass. Das ehemalige Anmeldebüro vom Campingplatz wurde zum Regattabüro. Die sanitären Anlagen wurden gereinigt und ein Festzelt aufgebaut. Überall Hinweisschilder, Trailer hier abstellen, die gemähte Wiese für die Zelte und für uns wichtig die Ausschilderung, wo die Wohnmobile stehen können.

Wir brachten die Boote nach vorn zum Wasser und stellten noch schnell den Mast. Ja, jetzt nur noch das Wohnmobil abstellen, dann erwartet uns Grillen und ein kühles Bier. Gudrun sagte noch: "Sieht ja ganz gut aus, hier müsste der Schotterweg sein." Da war es auch schon passiert. Die Vorderräder drehten sich immer weiter in den Untergrund. So eine "Scheiße" im wahrsten Sinne des Wortes, denn unter dem so trocken aussehendem Stroh war Schafsscheiße, na super. Wie rauskommen? Der belgische Vauriensegler, Yves Prince war gleich zur Stelle und holte seinen Bulli, um uns rauszuziehen. Unser Abschleppseil war zu kurz. Segler wissen sich zu helfen und es wurde mit Schoten verlängert. Mannstark standen die Helfer vor dem Wohnmobil, um anzuschieben. "Norbert nur nicht zu schnell rückwärts, sonst landen wir alle in der Scheiße." Nur 20cm hielt die Schot und riss dann. Yves Prince war mutig und fuhr neben den sogenannten Schotterweg, damit das Abschleppseil reichte. Super, alles klappte. Mit Vorderreifen voller Schafscheiße machten wir uns auf die Suche nach einem sicheren Standort. Dieser war schnell gefunden und so konnten wir Gegrilltes und ein kühles Bier genießen. Für alle nach uns kommenden Segler war klar, dass dieser ausgeschilderte Wohnmobil Platz nicht geeignet war. Als Erinnerung an diese Aktion wurde uns im Rahmen der Siegerehrung das Schild "Wohnmobile" überreicht, welches einen Platz in unseren Garten gefunden hat.

Am Abend trudelten nach und nach noch Segler ein und es sprach sich schnell herum, wer in der Scheiße gesteckt hatte! Am Samstag herrliches Wetter nur kein Wind. Die Boote wurden aufgebaut voller Erwartung, dass mittags der Wind einsetzen würde. Leider nicht. Genutzt wurde aber diese Gelegenheit sich auszutauschen und den Trimm noch zu verbessern. Gegen 16.00 Uhr wurde der 1. Start auf Sonntag verschoben. Sonntag sollte Wind kommen, reichlich. Abends gab es zur Belohnung, für das lange Warten ein total leckeres Buffet und Freibier.

Am Sonntag war wieder traumhaftes Wetter, nur der Wind ließ noch auf sich warten. Gegen Mittag ging es dann mit 20 FJ und 20 Vaurien raus an den Start. Ein tolles Bild. Der Wind frischte immer mehr auf und so konnten insgesamt vier Läufe gesegelt werden.

Abends wurden wir mit einem leckeren Grillbuffet entlohnt und es gab wieder Freibier. Diverse Situationen auf dem Wasser wurden diskutiert. Partner, Gäste und ehemalige SCL Mitglieder, die schon 2005 die WM unterstützt hatten, waren gekommen, um sich mit uns über alte Zeiten auszutauschen und mit uns zu feiern. Am späten Abend gelang es letztendlich dem DJ noch für ausgelassen Stimmung zu sorgen. Kurz nach Mitternacht wurde es immer ruhiger und alle wollten sich für den nächsten Tag ausruhen, denn es war viel Wind angesagt worden.

Und so kam es am Montag auch. Schon zum Frühstück hatten wir guten Wind. Was anziehen, war die Frage. Pünktlich ging es um 10.30 Uhr an den Start. Frank Budde mit Yasmine Freigang die bereits am Sonntag eine gute Serie hingelegt hatten, segelten im 5. Lauf auf den 3. Platz.

Lauf 6 stand an. Wir suchten uns eine gute Position und wollten direkt neben dem Startschiff starten. Noch ein paar Sekunden, Gudrun stand gerade im Trapez, als Thorsten nicht regelkonform in uns hinein wendete. Um die unausweichlich drohende Kollision noch zu verhindern, fuhr Norbert eine NOTWENDE und wir lagen im Wasser. Erst beim zweiten Versuch klappte es das Boot aufzurichten. Jetzt hieß es nur noch wieder ins Boot zu kommen. Da hatten wir in der Tat keine Übung mehr. Endlich im Boot, kurz alles sortieren, Segel dicht, ins Trapez und den anderen hinterher. Nun hieß es das Feld von hinten aufrollen. Bei freier Fahrt näherten wir uns so langsam dem Feld. Nils und Daniel hatten wohl ein Problem, standen am Motorboot mit geborgenen Segel. Schade, sie segeln so gern bei viel Wind. Zwei Boote konnten wir noch einholen. Nun war die Frage was machen wir. Selten verzichteten wir auf den Trockenanzug und so hatte sich für uns auch gezeigt, dass nach Kenterung und so viel Spritzwasser es im Shorty und Spraytops für uns doch zu kalt war. Etwas Wasser hatten wir gerettet und unsere Bananen auch. Stärken und weiter? Gudrun wurde immer kälter. Naja, nicht aufgeben. Oh, da waren Christina und Meike gekentert, die sich dann danach für den Heimweg entschieden. Auch diesen Lauf hatte Frank gewonnen. Super!

Der 3. Lauf an diesem Tag wurde gestartet. Langsam wurde mir wärmer und es lief auch ganz gut. Vor der 2. letzten Tonne gingen dann Bernd und Paula ins Wasser und dass wo Bernd so ungern schwimmt. Wir hörten - nur alles ok und es ging weiter. Auch im 6. Lauf führte Frank lange das Feld an. Ich fand auch, ohne sich an den Tonnen zu tummeln war es leichter zu segeln. In diesem Lauf ging als erster Thorsten, gefolgt von Frank und Moritz, durchs Ziel. Hinter Hylke gingen wir als 5. durch das Ziel. Geschafft!!

Auch auf dem Rückweg wurde es noch spannend, denn der Wind nahm gefühlt noch zu. Auch hier gab es wieder eine Kenterung durch Michael und Kilian, der bei so viel Wind noch nicht auf dem FJ gesegelt hatte. Da die Pinne gebrochen war, mussten sich die Beiden in den Hafen ziehen lassen.

Nachdem alles abgetakelt, verpackt und verstaut war, ging es zur Siegerehrung. Alle Segler wurden mit einer Tasse belohnt, welche uns alle noch viele Jahre an das schöne Event erinnern wird. Für die ersten 8 Segler gab es dann noch einen Pokal. Nicht zu vergessen ist, dass wir mit der Anmeldung jeder einen Baumwollrucksack bekommen hatten.

Sieger der German Open 2018 mit 10Pkt wurden Frank Budde und Jasmine Freigang (LUX 1) und hielten stolz den Wanderpreis in Händen. Frank: "Den hatten wir noch nie gehabt." Die Gerüchte, dass die beiden nach der EM in Travemünde nicht mehr FJ segeln, können wir einfach nicht glauben. Herzlichen Glückwunsch und weiter so.

  1. Platz: NED 1332 Hylke Sasse / Heike den Blaauwen 16 Pkt
  2. Platz: GER 407 Thorsten Willemsen / Stephanie Tauchert 17 Pkt
  3. Platz GER 381 Norbert Riffeler / Gudrun Korsmeier Riffeler 29 Pkt
  4. Platz GER 388 Daniel Krause / Simone Kramer 39 Pkt

Nachlese

Wir haben uns riesig über den 4. Platz gefreut, denn das bedeutet ein Jahr den Pokal -Das Nilpferd- aufstellen zu können.

Schon vor der Siegerehrung überraschten uns Thorsten Willemsen mit einem Sonderpokal - einer Flasche Bier und Stephanie Tauchert mit einem kleinen selber gepflückten Blumenstrauß und baten um Entschuldigung für die nicht regelkonforme Wende beim Start zum 6. Lauf. Das war eine tolle Geste der beiden, verziehen!

Gudrun und Norbert